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[AUSGEBUCHT] Seminar: Generationengerechtigkeit in der Kommune

24. Oktober

Kurzzusammenfassung:

Generationengerechtigkeit in der Kommune

Das ethische Leitbild der Generationengerechtigkeit ist eine regelmäßig herangezogene Maxime für politisches Handeln. Die Grundidee ist, dass die heutige Generation nachfolgenden Generationen keine zusätzlichen Lasten aufbürden soll. Die Lasten sollten gleichwertig verteilt sein.

Gleichsam beschreibt der Begriff der Generationengerechtigkeit auch die Grundlage kommunalpolitischen Handelns in dem Sinne, das alle Generationen mit ihren spezifischen Bedürfnissen gleichermaßen bei Entscheidungen in den Blick genommen werden. Wichtig ist dabei, dass Generationsunterschiede wahrgenommen, ausgeglichen, berücksichtigt werden und dabei Wertschätzung erfahren.

Gerade in Sachsen existieren dabei besondere Spezifika, z. B. Landflucht oder eine „überalterete Gesellschaft“, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Im Seminar „Generationgerechtigkeit in der Kommune“ werden diese beiden Sachverhalte in den Blick genommen und ins Verhältnis gesetzt. Die zentrale Frage lautet dabei: Wie kann kommunalpolitisches Handeln, sei es seitens der Verwaltung oder seitens der Politik, heutzutage so ausgerichtet werden, dass alle Generationen, mit ihren Spezifika gleichermaßen berücksichtigt werden, ohne dabei jedoch politisch so zu agieren, dass die Lebensgrundlagen nachkommender Generation zerstört werden.

 

Referentin: Christiane Keller-Zimmermann

Details

Datum:
24. Oktober

Veranstaltungsort

Chemnitz